Wortgottesdienst am 5. Ostersonntag

Der Hausgottesdienst ist zum gemeinsamen Gebet in einer kleinen Gemeinschaft gedacht. An einigen Stellen ist die Aufteilung in einen „Vorbeter“ (V) und „Alle“ (A) vorgesehen. Die weiteren Texte können unter verschiedenen Lesern aufgeteilt werden.
Die Liedvorschläge sind jeweils mit einem Link zu einem Video versehen. Wo gemeinsamer Gesang nicht oder schwierig möglich ist, kann das Video als Unterstützung dienen. Jeweils ein Liedvorschlag stammt aus dem Gotteslob, ein weiterer aus dem Bereich der modernen Lobpreismusik.

Der gesamte Gottesdienst ist hier zum Download verfügbar: als PDF herunterladen

Lied

Lied:  „Vom Tode heut erstanden ist“ (Gotteslob Nr. 324)

oder
Lied:Herr, ich komme zu dir

Kreuzzeichen

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
A: Amen.

Einführung

„Wo soll das alles noch hinführen?“, fragen Menschen besorgt angesichts der Wucht von Unheil in unserer Welt. „Wohin geht die Welt?“ – Eine Frage, die Christen umtreiben sollte. „Wohin geht die Welt, wohin wird sie geführt?“ Unser Glaube sagt, dass wir Zukunft haben – in der Gemeinschaft mit Gott. Hören wir also und feiern wir in dieser Stunde, was wir glauben.

Gebet

V: Lasst uns beten.
(hier kann einen Moment Stille gehalten werden)
V: Gott unser Vater,
du hast uns durch deinen Sohn erlöst
und als deine geliebten Kinder angenommen.
Sieh voll Güte auf alle, die an Christus glauben,
und schenke ihnen die wahre Freiheit
und das ewige Erbe.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
A: Amen.

Loblied

Loblied:Preis und Ehre Gott dem Herren“ (Gotteslob Nr. 171)

oder
Loblied:Ehre sei Gott

Psalmgebet

(aus Psalm 33, 1-2.4-5.18-19)
(gemeinsam gebetet)

Jubelt im Herrn, ihr Gerechten,
den Redlichen ziemt der Lobgesang.
Preist den Herrn auf der Leier,
auf der zehnsaitigen Harfe spielt ihm!

Das Wort des Herrn ist redlich,
all sein Tun ist verlässlich.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht,
erfüllt von der Huld des Herrn ist die Erde.

Siehe, das Auge des Herrn ruht auf denen, die ihn fürchten,
die seine Huld erwarten,
dass er ihre Seele dem Tod entreiße
und, wenn sie hungern, sie am Leben erhalte.

Schriftlesung

Hinführung
Wohin es geht, erklärt Jesus den fragenden Aposteln: Wer Jesus anschaut, der sieht schon heute das Angesicht Gottes. Wer Jesus folgt, der wächst hinein in die Gemeinschaft mit Gott; dem blüht Lebensfülle: Endlos beglückendes Sein.

Aus dem Johannesevangelium (Joh 14, 1-12)
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

Anmerkung:
Das Evangelium des heutigen Sonntags ist auch in „Leichter Sprache“ verfügbar. Man findet den Text hier:
https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Predigtgedanken oder Austausch

An dieser Stelle können die angebotenen Predigtgedanken gelesen oder vorgelesen werden.
oder:
Anstelle der Predigtgedanken kann auch unser
Podcast stehen.

oder:
Mögliche Fragen für den Austausch:

  • Was bedeutet „Heimat“ für mich? Wo fühle ich mich „zu Hause“? An bestimmten Orten? Bei bestimmten Menschen? Bei Jesus?
  • Wie habe ich schon erlebt, dass der Glaube für mich „Heimat“ war?
  • Was stärkt meine Hoffnung? Was stärkt mein Vertrauen auf die Zusage Jesu?
  • Jesus sagt uns, dass die Beziehung zu ihm entscheidend ist. Was macht diese Beziehung für mich aus?

oder:
Zeit der Stille zum persönlichen Nachdenken.

Lied

Lied: Jerusalem, du neue Stadt” (Gotteslob Nr. 338)

oder:
Lied: Mutig komm ich vor den Thron

Fürbitten

(Anstelle der hier abgedruckten Fürbitten können auch frei Fürbitten formuliert werden.)
Jesus, unser Meister und Freund, ist fragend und suchend. Wie seine Jünger damals vertrauen wiruns ihm an:

  • „Wo finde ich Gott?“ – Herr, wo Menschen nach der Gegenwart Gottes fragen, zeig du dein Angesicht. Christus, höre uns. – A:Christus, erhöre uns.
  • „Wohin geht die Kirche?“ – Herr, wo wir als Christen ringen um den richtigen Weg, ermutige uns, dass deine Hingabe aus Liebe unser Weg werde. Christus, höre uns.–A:Christus, erhöre uns.
  • „Wer sorgt für Gerechtigkeit in der Welt?“ – Herr, wo immer Menschen in ungerechten Strukturen gefangen gehalten werden, möge deine Wahrheit über die Lüge siegen. Christus, höre uns. – A:Christus, erhöre uns.
  • „Wohin soll das alles noch führen?“ – Herr, wo Menschen dem Unheil in ihrem Leben und in der Welt ohnmächtig gegenüberstehen, sprich dein Lebenswort in ihre Herzen. Christus, höre uns. – A:Christus, erhöre uns.

Jesus, Angesicht des Vaters, du Weg, Wahrheit und Leben, bleib bei uns und sei gepriesen, in Zeit und Ewigkeit.

Vater unser

V: Jesus selbst hat uns gesagt, dass er der Weg zum Vater ist, der Weg, der uns zu Gott führt und zu einem Leben in Fülle. Mit ihm gemeinsam beten wir:
A: Vater unser …

Schlussgebet und Segensbitte

Herr, Jesus Christus,wir hoffen auf eine gute Zukunft mit dir.Du versprichstLeben in Fülleund sagst uns zugleich, dass du das Leben bist.Hilf uns, dass wir dich mit Freude aufnehmen,stärkeunser Vertrauen auf deine Näheund gib uns Sehnsucht nach der Wohnung beim Vater,die du für uns bereitet hast.Schenke uns deinen Segen und deinen Frieden.
V: So segne uns der allmächtige und uns liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
A: Amen.

Lied

Lied:Singt dem Herrn ein neues Lied” (Gotteslob Nr. 409)

oder:
Lied:Singt dem Herrn ein neues Lied

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.