Hausgottesdienst am 25. Sonntag im Jahreskreis

Der Hausgottesdienst ist zum gemeinsamen Gebet in einer kleinen Gemeinschaft gedacht. An einigen Stellen ist die Aufteilung in einen „Vorbeter“ (V) und „Alle“ (A) vorgesehen. Die weiteren Texte können unter verschiedenen Lesern aufgeteilt werden.
Die Liedvorschläge sind jeweils mit einem Link zu einem Video versehen. Wo gemeinsamer Gesang nicht oder schwierig möglich ist, kann das Video als Unterstützung dienen. Jeweils ein Liedvorschlag stammt aus dem Gotteslob, ein weiterer aus dem Bereich der modernen Lobpreismusik.

Der Hausgottesdienst steht hier zum Download bereit: PDF-Datei

Lied

Lied: „Den Herren will ich loben“ (Gotteslob Nr. 395)

oder:

Lied: „Gott ist Liebe

oder (für Kinder):

Lied: „Immer hinter Jesus

Kreuzzeichen

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.

Einführung

Gott ist es, der uns in seine Nähe ruft. Darum kommen wir zusammen und feiern gemeinsam. Er ist in unserer Mitte und er sendet uns dann wieder in die Welt. Dabei sind wir nicht alleine, sondern gehören als Gemeinschaft zusammen. Diese Gemeinschaft stärkt er, wenn wir miteinander beten.

Gebet

V: Lasst uns beten.
(hier kann ein Moment Stille gehalten werden)

V: Gütiger Gott,
du liebst die Menschen
und schenkst ihnen Gaben nach deinem Maß.
Lass uns deine Wege erkennen
und ihnen folgen,
damit wir auf ewig bei Christus sind,
der mit dir und dem Heiligen Geist
lebt und herrscht in Ewigkeit.
A: Amen.

Loblied

Loblied:     „Lobe den Herren“ (Gotteslob Nr. 392)

oder:

Loblied:     „Herr, dein Name sei erhöht

oder (für Kinder):

Loblied:     „Dip dip di di dip

Psalmgebet

(aus Psalm 145, 2–3.8–9.17–18)

(gemeinsam gebetet)

Herr, jeden Tag will ich dich preisen
und deinen Namen loben auf immer und ewig.
Groß ist der Herr und hoch zu loben,
unerforschlich ist seine Größe.

Der Herr ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Huld.
Der Herr ist gut zu allen,
sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.

Gerecht ist der Herr auf all seinen Wegen
und getreu in all seinen Werken.
Nahe ist der Herr allen, die ihn rufen,
allen, die ihn aufrichtig rufen.

Schriftlesung

Hinführung
Gott hat andere Maßstäbe als wir Menschen. Er verspricht uns das Leben in Fülle – und daran wird er sich halten. Dieses Vertrauen dürfen wir ihm entgegenbringen. Dabei geht es nicht darum, den einen oder anderen besser dastehen zu lassen, gegenüber anderen zu bevorzugen oder zu belohnen… Gott hält sein Versprechen jedem gegenüber.

Aus dem Matthäusevangelium (Mt 20, 1-16)
In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denár für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder hinaus und sah andere auf dem Markt stehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder hinaus und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinausging, traf er wieder einige, die dort standen. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den Letzten, bis hin zu den Ersten! Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denár. Als dann die Ersten kamen, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten einen Denár. Als sie ihn erhielten, murrten sie über den Gutsherrn und sagten: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns gleichgestellt. Wir aber haben die Last des Tages und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denár mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin? So werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.

Anmerkung:
Das Evangelium des heutigen Sonntags ist auch in „Leichter Sprache“ verfügbar. Man findet den Text hier:
https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Predigtgedanken oder Austausch

Eine Katechese für Familien mit Kindern gibt es hier:
https://zuhausebeten.de/2020/09/das-ist-ja-voll-ungerecht/

oder:

Anstelle einer Predigt kann an dieser Stelle unser Podcast stehen:
https://zuhausebeten.de/2020/09/boh-ey-das-ist-ungerecht/

oder:

Mögliche Fragen für den Austausch:

  • Kennst du die Erfahrung, dass du dich ungerecht behandelt fühlst – von Menschen oder von Gott? – Wann hast du das erlebt?
  • Wann hast du dich schon über das gefreut, was andere erreicht haben oder was andere bekommen haben?
  • Was bedeutet es für dich, „in Gottes Dienst zu stehen“?

oder:

Zeit der Stille zum persönlichen Nachdenken.

Lied: „Privileg

Antwort auf das Wort Gottes – Fürbitten

Gott verspricht Leben in Fülle für uns. Ihn bitten wir, gerade in den Sorgen und Nöten unseres Lebens bei uns zu sein:

  • Für alle, die enttäuscht sind und sich ungerecht behandelt fühlen, für alle, die andere ungerecht behandeln und für alle, die sich für Verständigung einsetzen. – Gott unser Vater.
    A: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Für alle, die allein gelassen sind, für die kranken und alten Menschen, die niemanden haben, der für sie da ist, für die Flüchtlinge, die niemand aufnehmen will und für alle, die hoffnungslos und verzweifelt sind. – Gott unser Vater.
    A: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Für alle, die verfolgt werden, weil sie sich zum Glauben bekennen und für alle, die für ihre Überzeugungen einstehen, obwohl es sie zu Außenseitern macht oder in Gefahr bringt: gib ihnen Mut und Durchhaltekraft und hilf, dass alle Menschen den Weg zur Wahrheit finden. – Gott unser Vater.
    A: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • (Hier können in freier Form eigene Fürbitten eingefügt werden. Für Menschen, die euch einfallen, weil sie Unterstützung besonders brauchen. Formuliert eine Bitte oder nennt einfach ihren Namen. Oder betet füreinander in der Familie. Alles hat hier seinen Platz.)

Gott, dir vertrauen wir, auf dich bauen wir, dir, o Herr, sei Lobpreis in Ewigkeit. Amen.

Vater unser

V: Im Gebet des Herrn bitten wir als Schwestern und Brüder für uns selbst und für alle, die uns verbunden sind um das, was wir jeden Tag brauchen:

A: Vater unser …

Segensbitte

V: Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten
und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu
und schenke dir Heil.

V: So segne uns der liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

A: Amen.

Lied

Lied: „Ein Danklied sei dem Herrn“ (Gotteslob Nr. 382)

oder:

Lied: „So groß ist der Herr

oder (für Kinder):

Lied: „Felsenfest und stark

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