Hausgottesdienst am 28. Sonntag im Jahreskreis

Der Hausgottesdienst ist zum gemeinsamen Gebet in einer kleinen Gemeinschaft gedacht. An einigen Stellen ist die Aufteilung in einen „Vorbeter“ (V) und „Alle“ (A) vorgesehen. Die weiteren Texte können unter verschiedenen Lesern aufgeteilt werden.
Die Liedvorschläge sind jeweils mit einem Link zu einem Video versehen. Wo gemeinsamer Gesang nicht oder schwierig möglich ist, kann das Video als Unterstützung dienen. Jeweils ein Liedvorschlag stammt aus dem Gotteslob, ein weiterer aus dem Bereich der modernen Lobpreismusik.

Der Hausgottesdienst steht hier zum Download bereit: PDF-Datei

Lied

Lied:Alles meinem Gott zu Ehren“ (Gotteslob Nr. 455)

oder:

Lied:Der Einzige

oder (für Kinder):

Lied:Felsenfest und stark

Kreuzzeichen

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.

Einführung

Zum Gottesdienst sind wir eingeladen, weil Gott uns etwas schenken möchte. Wir hören einen Abschnitt aus der Bibel, wir beten gemeinsam und wir dürfen wissen: diese Zeit verändert unser Leben. Gott hat etwas für dich. Öffnen wir unser Herz, damit wir bereit sind, ihn zu hören und zu verstehen.

Gebet

V: Lasst uns beten.
(hier kann ein Moment Stille gehalten werden)

V: Gott, überreich an Güte,
du deckst uns den Tisch deines Wortes
und hältst Gaben in Fülle bereit.
Wir bitten dich:
Lass uns würdige Gäste sein
und dich immerdar loben und preisen
im Heiligen Geist
durch Jesus Christus, unseren Herrn.
A: Amen.

Loblied

Loblied:     „Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe“ (Gotteslob Nr. 413)

oder:

Loblied:     „Meine Seele preist

oder (für Kinder):

Loblied:     „Vom Anfang bis zum Ende

Psalmgebet

(aus Psalm 23, 1-6)

(gemeinsam gebetet)

Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Meine Lebenskraft bringt er zurück.
Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen.

Auch wenn ich gehe im finsteren Tal,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.

Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt,
übervoll ist mein Becher.

Ja, Güte und Huld
werden mir folgen mein Leben lang
und heimkehren werde ich ins Haus des Herrn
für lange Zeiten.

Schriftlesung

Hinführung
Gott ruft uns zum Leben. In den Bildern der Bibel heißt das, er will, dass wir zu einem Fest kommen. Doch wir Menschen sehen das nicht immer, denken, Anderes ist gerade wichtiger. Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl, das Jesus erzählt, erinnert uns daran, dass Gott es gut mit uns meint und dass es sich lohnt, zuerst an ihn zu denken und ihn in den Mittelpunkt zu stellen.

Aus dem Matthäusevangelium (Mt 22, 1-10)
In jener Zeit erzählte Jesus den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl ist fertig, meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren nicht würdig. Geht also an die Kreuzungen der Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein! Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

Anmerkung:
Das Evangelium des heutigen Sonntags ist auch in „Leichter Sprache“ verfügbar. Man findet den Text hier:
https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Predigtgedanken oder Austausch

Eine Katechese für Familien mit Kindern gibt es hier:
https://zuhausebeten.de/2020/10/gottes-einladung-annehmen/

oder:

Anstelle einer Predigt kann an dieser Stelle unser Podcast stehen:
https://zuhausebeten.de/2020/10/ja-ich-will-oder-doch-nicht/

oder:

Mögliche Fragen für den Austausch:

  • Was ist dir in deinem Alltag wichtig, womit beschäftigst du dich, woran denkst du häufig?
  • Was davon hilft dir an Gott zu denken? Gibt es etwas, was dich von ihm fernhält?
  • Was könnte es bedeuten, wenn die Dinge, die dich im Alltag beschäftigen, zu einem Fest werden, bei dem Gott spürbar gegenwärtig ist?

oder:

Zeit der Stille zum persönlichen Nachdenken.

Antwort auf das Wort Gottes – Fürbitten

Gott ruft uns zu einem Fest mit ihm – aber wir leben dennoch in unserem Alltag. Er möchte, dass unser Leben zu einem Fest wird. Überlegt, was euch in eurem Alltag bewegt, und was ihr von Gott erhofft, damit aus dem, was euch Sorge macht, ein Fest werden kann. Sprecht diese Anliegen als Fürbitten aus.

Vater unser

V: Gott gibt uns, was wir brauchen, um ihm nahe zu kommen. Im Vaterunser fassen wir alle Bitten zusammen und beten gemeinsam:

A: Vater unser …

Segensbitte

(Ein Gebet des Hl. Nikolaus von Flüe)

A: Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir und gib mich ganz zu Eigen dir.

V: Dazu segne uns der liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

A: Amen.

Lied

Lied:Herr, mach uns stark“ (Gotteslob Nr. 552)

oder:

Lied:Für den König

oder (für Kinder):

Lied:Gott, dein guter Segen

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