Sonntag, 14. März 2021 – 4. Sonntag der Fastenzeit

Der Hausgottesdienst ist zum gemeinsamen Gebet in einer kleinen Gemeinschaft gedacht. An einigen Stellen ist die Aufteilung in einen „Vorbeter“ (V) und „Alle“ (A) vorgesehen. Die weiteren Texte können unter verschiedenen Lesern aufgeteilt werden.
Die Liedvorschläge sind jeweils mit einem Link zu einem Video versehen. Wo gemeinsamer Gesang nicht oder schwierig möglich ist, kann das Video als Unterstützung dienen. Jeweils ein Liedvorschlag stammt aus dem Gotteslob, ein weiterer aus dem Bereich der modernen Lobpreismusik.

Der Hausgottesdienst steht hier zum Download bereit: PDF-Datei

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Lied

Lied:Lasst uns loben, freudig loben“ (Gotteslob Nr. 489)

oder:

Lied:Anker in der Zeit

oder (für Kinder):

Lied:Freude

Kreuzzeichen

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.

Einführung

Mit dem vierten Fastensonntag erreichen wir etwa die Hälfte der Zeit bis Ostern. Auf Latein trägt er den Namen: „Laetare“ – übersetzt heißt das: „Freue dich!“. In der Fastenzeit sollen wir kein „finsteres Gesicht“ machen, sagt Jesus an einer Stelle. Im Gegenteil: Fastenzeit bedeutet auch, dass wir uns bewusst machen, dass Gott in unserem Leben da ist – und das ist ein Grund zur Freude.

Gebet

V: Lasst uns beten.
(hier kann ein Moment Stille gehalten werden)

V: Herr, unser Gott,
du hast in deinem Sohn
die Menschheit auf wunderbare Weise mit dir versöhnt.
Gib deinem Volk einen hochherzigen Glauben,
damit es mit froher Hingabe dem Osterfest entgegeneilt.
Darum bitten wir dich,
durch Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.
A: Amen.

Psalmgebet

(aus Psalm 137)

(gemeinsam gebetet)

An den Strömen von Babel,
da saßen wir und wir weinten,
wenn wir Zions gedachten.
An die Weiden in seiner Mitte
hängten wir unsere Leiern.

Denn dort verlangten, die uns gefangen hielten, Lieder von uns,
unsere Peiniger forderten Jubel:
„Singt für uns eines der Lieder Zions!“
Wie hätten wir singen können die Lieder des Herrn,
fern, auf fremder Erde?

Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem,
dann soll meine rechte Hand mich vergessen.
Die Zunge soll mir am Gaumen kleben,
wenn ich deiner nicht mehr gedenke,
wenn ich Jerusalem nicht mehr erhebe zum Gipfel meiner Freude.

Lied

Lied:Jesus Christus, guter Hirte“ (Gotteslob Nr. 366)

oder:

Lied:Noch nie

oder (für Kinder):

Lied:Nur deine Liebe, Herr, ist größer

Schriftlesung

Hinführung
Von Gott kommt Rettung und Befreiung. Das ist der Kern und Mittelpunkt unseres Glaubens. Gottes Liebe zu uns hat kein Maß und keine Grenze – darum gibt er seinen Sohn, damit wir befreit werden und zum Leben kommen. Darüber dürfen wir uns wirklich von Herzen freuen.

Aus dem Johannesevangelium (Joh 3,14-21)
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodémus: Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Denn darin besteht das Gericht: Das Licht kam in die Welt, doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.

Anmerkung:
Das Evangelium des heutigen Sonntags ist auch in „Leichter Sprache“ verfügbar. Man findet den Text hier:
https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Predigtgedanken oder Austausch

Eine Katechese für Familien mit Kindern gibt es hier:
https://zuhausebeten.de/2021/03/aus-dem-dunkel-ans-licht-kommen/

oder:

Anstelle einer Predigt kann an dieser Stelle unser Podcast stehen:
https://zuhausebeten.de/2021/03/das-groesste-zeichen/

oder:

Mögliche Fragen für den Austausch:

  • Wann fühlst du dich von Gott besonders geliebt?
  • Das Kreuz ist Zeichen für Jesu Hingabe und damit auch für Gottes Liebe geworden. Was bedeutet dir das Zeichen des Kreuzes? Trägst du eines, hast du eines zu Hause, …?
  • Was bedeutet in deinen Augen und in deiner Vorstellung: „das ewige Leben“ haben?

oder:

Zeit der Stille zum persönlichen Nachdenken.

Antwort auf das Wort Gottes – Freue dich!

Der vierte Fastensonntag trägt den Namen „Laetare“ – auf Deutsch: „Freue dich!“. Fastenzeit bedeutet auch, dass wir uns auf das Wesentliche unseres Lebens ausrichten und konzentrieren sollen. Überlege einmal:

  • Was freut dich im Moment besonders?
  • Worüber konntest du dich in der letzten Zeit wirklich freuen?
  • Mit wem kannst du dich freuen, weil du in seinem/ihrem Leben etwas siehst, was Freude bringt?

Dann redet darüber, tauscht euch aus und erzählt einander davon.

Challenge: Vielleicht habt ihr Lust, eine „Challenge“ anzunehmen, eine Aufgabe für den heutigen Tag oder die kommende Woche: überlegt gemeinsam, wem ihr eine Freude machen könnt und setzt es in die Tat um.

Vater unser

V: Mit Freude über Gottes Liebe zu uns und alles, was er für uns tut, beten wir gemeinsam:

A: Vater unser …

Segensbitte

V: Gott, wir bitten dich, segne uns, erfülle uns mit Freude und Zuversicht,
stärke unser Vertrauen auf dich
und lass uns das Leben in Fülle spüren, das du uns versprichst.

Gott, wir bitten dich, segne uns,
damit wir selbst zum Segen werden
und deine Freude weitergeben.

Gott, wir bitten dich, segne uns
und alle, denen wir verbunden sind,
die wir in unseren Herzen tragen.

A: Amen.

V: So segne uns der gute Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

A: Amen.

Lied

Lied:Nun singt ein neues Lied dem Herren“ (Gotteslob Nr. 551)

oder:

Lied:Freude (Etwas in mir)

oder (für Kinder):

Lied:Felsenfest und stark

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