Sonntag, 7. März 2021 – 3. Sonntag der Fastenzeit

Der Hausgottesdienst ist zum gemeinsamen Gebet in einer kleinen Gemeinschaft gedacht. An einigen Stellen ist die Aufteilung in einen „Vorbeter“ (V) und „Alle“ (A) vorgesehen. Die weiteren Texte können unter verschiedenen Lesern aufgeteilt werden.
Die Liedvorschläge sind jeweils mit einem Link zu einem Video versehen. Wo gemeinsamer Gesang nicht oder schwierig möglich ist, kann das Video als Unterstützung dienen. Jeweils ein Liedvorschlag stammt aus dem Gotteslob, ein weiterer aus dem Bereich der modernen Lobpreismusik.

Der Hausgottesdienst steht hier zum Download bereit: PDF-Datei

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Lied

Lied:Gott wohnt in einem Lichte“ (Gotteslob Nr. 429 / Melodie Nr. 418)

oder:

Lied:Herr, ich komme zu dir

oder (für Kinder):

Lied:Vater, ich danke dir

Kreuzzeichen

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.

Einführung

Es gibt Zeiten und Orte, an denen wir uns Gott besonders nahe fühlen. Das gemeinsame Gebet kann so eine Zeit sein, in der wir von Gottes Gegenwart beschenkt werden. Aber es geht nicht nur um diesen Moment, sondern das Gebet soll uns auch für den Alltag stärken. Diese besondere Zeit hilft, dass wir auch in den vielen anderen Momenten des Lebens mehr auf Gottes Hilfe und Unterstützung vertrauen können. Öffnen wir jetzt unsere Herzen, damit er sie verändert und mit seinem Geist erfüllt.

Gebet

V: Lasst uns beten.
(hier kann ein Moment Stille gehalten werden)

V: Gott, unser Vater,
du bist die Mitte unseres Lebens.
Schenke uns Augen, die deine Herrlichkeit erkennen,
schenke uns Ohren, die deine Worte verstehen,
schenke uns ein Herz, das dich vor allem anderen liebt.
Darum bitten wir dich,
durch Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.
A: Amen.

Psalmgebet

(aus Psalm 84)

(gemeinsam gebetet)

Wie liebenswert ist deine Wohnung,
du HERR der Heerscharen!
Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach den Höfen des HERRN.

Auch der Sperling fand ein Haus
und die Schwalbe ein Nest, wohin sie ihre Jungen gelegt hat –
deine Altäre, HERR der Heerscharen,
mein Gott und mein König.
Selig, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.

Selig die Menschen, die Kraft finden in dir,
die Pilgerwege im Herzen haben.
Ziehen sie durch das Tal der Dürre,
machen sie es zum Quellgrund
und Frühregen hüllt es in Segen.
Sie schreiten dahin mit wachsender Kraft
und erscheinen vor Gott auf dem Zion.

Lied

Lied:Gott ist gegenwärtig“ (Gotteslob Nr. 387)

oder:

Lied:Anker in der Zeit

oder (für Kinder):

Lied:Hirte, führe mich

Schriftlesung

Hinführung
Jesus hat manchmal sehr menschliche Züge. Wenn es um das Wesentliche des Glaubens geht, dann kann er auch schon mal „aus der Haut fahren“. Wesentlich ist es, Gottes Gegenwart in der Welt und unserem Leben zu sehen und uns für die Begegnung mit ihm zu öffnen.

Aus dem Johannesevangelium (Joh 2,13-25)
Das Paschafest (gesprochen: Pas-chafest) der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern; das Geld der Wechsler schüttete er aus, ihre Tische stieß er um und zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren.
Da ergriffen die Juden das Wort und sagten zu ihm: Welches Zeichen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.
Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen war.

Anmerkung:
Das Evangelium des heutigen Sonntags ist auch in „Leichter Sprache“ verfügbar. Man findet den Text hier:
https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Predigtgedanken oder Austausch

Eine Katechese für Familien mit Kindern gibt es hier:
https://zuhausebeten.de/2021/03/jesus-rastet-aus/

oder:

Anstelle einer Predigt kann an dieser Stelle unser Podcast stehen:
https://zuhausebeten.de/2021/03/guten-morgen-liebe-sorgen/

oder:

Mögliche Fragen für den Austausch:

  • Wo siehst du Gottes Gegenwart in deinem Leben und in der Welt?
  • Was würdest du gerne „wegschicken“, weil es dich davon abhält Gottes Gegenwart zu erkennen?
  • Wo fühlst du dich Gott besonders nah?

oder:

Zeit der Stille zum persönlichen Nachdenken.

Antwort auf das Wort Gottes – Fürbitten

Gott ist uns nah und möchte uns begegnen. Zu ihm bringen wir alle Menschen, die seine Nähe besonders brauchen:

  • Wir beten für die Einsamen, dass sie Menschen finden, die für sie da sind.
    Gott, unser Vater – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Wir beten für die Kranken, dass sie die Hoffnung nicht verlieren.
    Gott, unser Vater – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Wir beten für die Flüchtlinge, dass sie eine Perspektive für die Zukunft finden.
    Gott, unser Vater – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Wir beten für alle Familien, dass sie gut miteinander umgehen.
    Gott, unser Vater – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Wir beten für alle, die Entscheidungen treffen in der Gesellschaft, um gute Gedanken und ein Herz für die Menschen.
    Gott, unser Vater – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • (Hier können noch eigene und persönliche Bitten angefügt werden.)

Gott, auf dich vertrauen wir aus ganzem Herzen, hilf uns, dass auch wir die Welt so verändern, wie du sie dir wünschst. Amen.

Vater unser

V: Jesus hat seinen Jüngern beigebracht, mit den Worten des Vaterunsers zu beten. Mit diesem Gebet bitten wir um Gottes Nähe in allen Bereichen unseres Lebens. Beten wir gemeinsam:

A: Vater unser …

Segensbitte

V: Gott, der Vater sei spürbar in unserer Nähe, er schenke uns, was wir zum Leben brauchen und er helfe uns füreinander da zu sein.

A: Amen.

V: Jesus Christus sei unser Bruder an unserer Seite, ein Vorbild für alles, was wir tun und er schenke uns auch heute Befreiung und Erlösung.

A: Amen.

V: Gott, der Heilige Geist, sei die Kraft, die uns erfüllt, der Mut und die Stärke, die wir brauchen und die Verbindung mit allen Menschen, die uns begegnen.

A: Amen.

V: So segne uns der gute Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

A: Amen.

Lied

Lied: „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ (Gotteslob Nr. 416)

oder:

Lied: „Der Herr segne dich

oder (für Kinder):

Lied: „Jesus in meinem Haus

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