Sonntag, 11. April 2021 – 2. Ostersonntag

Der Hausgottesdienst ist zum gemeinsamen Gebet in einer kleinen Gemeinschaft gedacht. An einigen Stellen ist die Aufteilung in einen „Vorbeter“ (V) und „Alle“ (A) vorgesehen. Die weiteren Texte können unter verschiedenen Lesern aufgeteilt werden.
Die Liedvorschläge sind jeweils mit einem Link zu einem Video versehen. Wo gemeinsamer Gesang nicht oder schwierig möglich ist, kann das Video als Unterstützung dienen. Jeweils ein Liedvorschlag stammt aus dem Gotteslob, ein weiterer aus dem Bereich der modernen Lobpreismusik.

Der Hausgottesdienst steht hier zum Download bereit: PDF-Datei

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Lied

Lied:Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ (Gotteslob Nr. 328)

oder:

Lied:Freude (Etwas in mir)

oder (für Kinder):

Lied:Jetzt geht’s los

Kreuzzeichen

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.

Einführung

HALLELUJA! Jesus lebt. Er ist wahrhaft vom Tod erstanden.

Doch, Moment! Hatten wir das nicht bereits letzte Woche? Ostern war doch schon letzten Sonntag…
Ostern ist das wichtigste und ursprünglichste Fest der Christen, darum feiern wir immer noch Ostern. Eine ganze Woche lang jeden Tag und danach nochmal sieben Wochen. Und immer noch dürfen wir voller Freude sagen, rufen, singen:
Freut euch! HALLELUJA!

Gebet

V: Lasst uns beten.
(hier kann ein Moment Stille gehalten werden)

V: Barmherziger Gott,
durch die Feier des Osterfestes
erneuerst du den Glauben deines Volkes.
Lass uns immer tiefer erkennen,
was es bedeutet, dass wir deine Kinder sind,
wie mächtig dein Geist ist, der uns begleitet und führt
und wie wunderbar groß deine Liebe zu uns ist.
Darum bitten wir durch Jesus Christus., deinen Sohn,
unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.
A: Amen.

Psalmgebet

(aus Psalm 118)

(gemeinsam gebetet)

Danket dem Herrn, denn er ist gut,
denn seine Huld währt ewig!
So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.

Die Rechte des Herrn, sie erhöht,
die Rechte des Herrn, Taten der Macht vollbringt sie.
Ich werde nicht sterben, sondern leben,
um die Taten des Herrn zu verkünden.

Ein Stein, den die Bauleute verwarfen,
er ist zum Eckstein geworden.
Vom Herrn her ist dies gewirkt,
ein Wunder in unseren Augen

Lied

Lied:Lobe den Herren“ (Gotteslob Nr. 392)

oder:

Lied:Allein Gott in der Höh sei Ehr

oder (für Kinder):

Lied:Über mir

Schriftlesung

Hinführung
Der Auferstandene Jesus Christus begegnet den Jüngern – und doch bleibt es schwer zu glauben. Manch einer traut nicht einmal den eigenen Augen, wie soll man da dem Zeugnis anderer glauben, wenn sie von etwas so Unfassbarem sprechen wie der Auferstehung. Die Berichte über die Begegnungen der Jünger mit Jesus können uns ermutigen, damit zu rechnen, dass Jesus auch in unserem Leben da ist und dass wir ihm begegnen. Mehr als offene Augen braucht es aber ein offenes Herz, um das wahrzunehmen.

Aus dem Johannesevangelium (Joh 20,19-31)
Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Thomas, der Dídymus – Zwilling – genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Anmerkung:
Das Evangelium des heutigen Sonntags ist auch in „Leichter Sprache“ verfügbar. Man findet den Text hier:
https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Predigtgedanken oder Austausch

Eine Katechese für Familien mit Kindern gibt es hier:
https://zuhausebeten.de/2021/04/mit-dem-herzen-hoeren-sehen/

oder:

Anstelle einer Predigt kann an dieser Stelle unser Podcast stehen:
https://zuhausebeten.de/2021/04/vom-sehen-und-glauben/

Mögliche Fragen für den Austausch:

  • War es für dich immer leicht zu glauben? Was ist dir schwer gefallen? Wer hat dir geholfen?
  • Erinnerst du dich an Ereignisse, bei denen du dachtest: hier muss Jesus Christus dabei gewesen sein?
  • Wann hast du in deinem Leben seine Gegenwart besonders deutlich gespürt?

oder:

Zeit der Stille zum persönlichen Nachdenken.

Lied:Jesus, berühre mich

Antwort auf das Wort Gottes – Fürbitten

Jesus Christus ist als auferstandener Herr in unserer Mitte. Er lebt und er begegnet uns. Zu ihm beten wir:

  • Für alle, die sich schwer tun zu glauben und für diejenigen, die den Glauben verloren haben. Christus, höre uns.
    A: Christus, erhöre uns.
  • Für alle, die anderen vom Glauben erzählen und für alle, die sich bemühen, den Glauben auszubreiten. Christus, höre uns.
    A: Christus, erhöre uns.
  • Für alle, die krank sind, besonders für diejenigen, die ernsthaft und schwer erkrankt sind und für alle, die hoffnungslos geworden sind. Christus, höre uns.
    A: Christus, erhöre uns.
  • Für alle, die sich um andere sorgen, für diejenigen, die in der Pflege arbeiten und für alle, die sich um ihre Familien und Angehörigen kümmern. Christus, höre uns.
    A: Christus, erhöre uns.
  • Wir beten für diejenigen, die wir kennen, und für die wir besonders beten möchten, für N. und N. (hier können die Namen von Menschen eingefügt werden). Christus, höre uns.
    A: Christus, erhöre uns.
  • (Weitere Fürbitten könnt ihr einfach aussprechen.)

Herr, du bist der Gott des Lebens. Auf dich vertrauen wir und dich loben wir, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Vater unser

V: Jesus sagt und zeigt uns, dass wir in unserem Leben nicht alleine dastehen. Er ist bei uns und ebenso Gott, unser Vater. Darum beten wir gemeinsam:

A: Vater unser …

Segensbitte

V: Gott stärke uns mit seinem Segen und seiner Nähe, er gebe uns Kraft, Mut und Zuversicht. Er stärke unseren Glauben und gebe uns Freude an dem, was wir tun. Er sei bei uns in allen Schwierigkeiten und Nöten. So segne uns der gute Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
A: Amen.

Lied

Lied:Jerusalem, du neue Stadt“ (Gotteslob Nr. 338)

oder:

Lied:Der König lebt

oder (für Kinder):

Lied:Halleluja mit Händen und Füßen

 

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