Das Versprechen Jesu

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Eröffnung

V: Wir beginnen unser Gebet im Zeichen unseres Gottes, + im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.  A: Amen.

 

Einleitung

Wir haben unsere Feier mit dem Kreuzzeichen begonnen. Heute am Dreifaltigkeitssonntag sind die Worte, die ich dazu gesprochen habe, so bedeutsam, dass ich euch einlade, sie noch einmal mit mir gemeinsam zu sprechen: Im Namen …

Mit diesen Worten sind wir getauft worden. Mit ihnen werden wir beim Gottesdienst gesegnet und dürfen wir auch einander segnen. Die Worte, die wir beim Kreuzzeichen sprechen oder auch dann, wenn wir jemanden segnen, erinnern uns an Gott, von dem wir sagen, dass es ein Gott in drei Personen ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Darüber wollen wir heute nachdenken.

 

Katechese

Was feiern wir heute am Dreifaltigkeitssonntag? Einmal die so wichtigen Worte „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, mit denen wir getauft und in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wurden. Dann feiern wir unseren Gott, dem wir die Welt verdanken, in der es so viel Schönes und Staunenswertes gibt, dem wir unser Leben verdanken und der uns Vater und liebevolle Mutter zugleich ist.

Wir feiern auch, dass unser Gott Jesus in die Welt geschickt hat, der die Botschaft von der Liebe seines Vaters den Menschen nicht nur verkündet, sondern durch sein Tun auch weitergegeben hat. Denn er kümmerte sich ganz besonders um solche, die gemieden oder gar verachtet wurden. Er heilte Leidende und setzte sich auch zu Leuten an einem Tisch, mit denen die damals Angesehenen nichts zu tun haben wollten. Er war der Freund der Menschen, der ihnen Gottes Liebe weitergab und ihnen diente. Die Apostel gaben nach Jesu Tod weiter, was sie von ihm gehört und gesehen hatten. Den Mut und die Kraft dazu gab ihnen der Heilige Geist. Dieser ist die Liebe zwischen Gott dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus. In diesen Geist der Liebe wurden die Jünger mit hineingenommen, und auch wir sind es – wir, die Jünger Jesu heute. Das dürfen wir dankbar feiern.  Nun hören wir im Evangelium, wie der auferstandene Jesus die Jünger beauftragt, seine Nachfolger zu werden.

 

Evangelium (Mt 28,16-20)

Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

 

Das ist ein Text, der es in sich hat. Matthäus, der Evangelist, fasst hier kurz zusammen, welch wichtigen Auftrag Jesus seinen Jüngern gegeben hat. Sie sollen nicht nur in Israel wirken, sondern zu allen Völkern gehen, die Menschen zu seinen Jüngern machen und sie taufen. Als seine Nachfolger sollen sie ihnen Jesu Botschaft von Gottes Liebe weitersagen und ihnen seine Lehre weitergeben. Durch sie sollten die Menschen lernen, so zu leben und zu handeln, wie Jesus es gewollt und sie es von ihm übernommen haben. Das war eine große und schwierige Aufgabe.

Ob sie sich ihr gewachsen fühlten? Erst einmal mussten sie doch das Leben ohne ihren Herrn bewältigen. Doch sie hatten Jesu Versprechen: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Dieses: „Seid gewiss …“  hat seine Jünger und Jüngerinnen damals begleitet und gestärkt. So entstand durch ihr Wirken die Gemeinschaft der Christen, die Kirche. Zu ihr, zur Gemeinschaft der Christen, gehören auch wir. Uns gilt also Jesu Versprechen auch, denen, die ein Amt in der Kirche haben, ebenso wie jedem einzelnen Kind, jedem Erwachsenen, jedem alten Menschen. Dieses: „Ich bin bei euch …“ soll uns alle durch diesen Tag, durch das ganze Jahr und durch unser Leben begleiten.

 

Zum Anhören und Mitsingen:

Du bist da, wo Menschen leben

 

Fürbitten

Jesus, unser Herr, oft bist du auch durch Menschen bei uns. Wir bitten dich:

  • Lass die Bedrückten durch gute Begegnungen deine Nähe spüren …
  • Lass die Kinder durch liebevolle Menschen erfahren, dass du immer bei ihnen bist …
  • Lass die Trostlosen durch hilfreiche Gespräche neuen Mut fassen …

 

Alle ausgesprochenen Bitten und alle, die wir in unserem Herzen tragen, fassen wir in dem Gebet zusammen, das Jesus uns gelehrt hat: Vater unser im Himmel…

 

Segensgebet

Guter Gott,

gib unserer Familie (Gruppe) deinen Segen.

Gieße deine Liebe in unsere Herzen und erfülle uns mit deinem Geist,

damit wir, von dir getragen, andere tragen,

von dir geliebt, unsere Mitmenschen lieben

und, von dir erfüllt, deine Fülle hinaustragen in die Welt.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

A: Amen

 

Und der Segen des allmächtigen Gottes,

+ des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

komme auf uns herab und bleibe bei uns allezeit.

A: Amen.

 

Zum Anhören und Mitsingen:

Komm, Herr, segne uns

 

P. Christoph Heinemann OMI

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