Sonntag, 27. Juni 2021 – 13. Sonntag im Jahreskreis

Der Hausgottesdienst ist zum gemeinsamen Gebet in einer kleinen Gemeinschaft gedacht. An einigen Stellen ist die Aufteilung in einen „Vorbeter“ (V) und „Alle“ (A) vorgesehen. Die weiteren Texte können unter verschiedenen Lesern aufgeteilt werden.
Die Liedvorschläge sind jeweils mit einem Link zu einem Video versehen. Wo gemeinsamer Gesang nicht oder schwierig möglich ist, kann das Video als Unterstützung dienen. Jeweils ein Liedvorschlag stammt aus dem Gotteslob, ein weiterer aus dem Bereich der modernen Lobpreismusik.

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Der Hausgottesdienst steht hier zum Download bereit: PDF-Datei

Lied

Lied:Lobe den Herren“ (Gotteslob Nr. 392)

oder:

Lied:Jesus, berühre mich

oder (für Kinder):

Lied:Du bist jeden Tag bei mir

Kreuzzeichen

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.

Einführung

Von Jesus wird immer wieder berichtet, dass er unter den Menschen wirkt, dass er Nöte sieht und darauf eingeht. Wir vertrauen darauf, dass er auch heute gegenwärtig ist und dass er mit seiner Kraft auch in unserem Leben wirkt. Unseren Alltag mit allen Sorgen und Nöten, mit seiner Freude und jedem Glück, legen wir jetzt in seine Hand.

Gebet

V: Lasst uns beten.
(hier kann ein Moment Stille gehalten werden)

A: Gott, unser Vater,
dein Sohn Jesus ist unser Heil und unsere Kraft.
Erfülle uns jetzt mit seinem Wort,
und lege deinen Geist in uns,
damit stark wird, was kraftlos ist,
damit hell wird, was dunkel ist,
damit dein Leben in uns wächst.
Darum bitten wir dich,
der du lebst und herrschst,
jetzt und in Ewigkeit.

Psalmgebet

(aus Psalm 30)

Kehrvers:   „Du hast mein Klagen“ (Gotteslob Nr. 323)

Du hast ein Klagen in Tanzen verwandelt

 

Ich will dich erheben, Herr,
denn du zogst mich herauf
und ließest nicht zu, dass meine Feinde sich über mich freuen.
Herr, du hast meine Seele heraufsteigen lassen aus der Totenwelt,
hast mich am Leben erhalten, sodass ich nicht
in die Grube hinabstieg. – (Kehrvers)

Singt und spielt dem Herrn, ihr seine Frommen,
dankt im Gedenken seiner Heiligkeit!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang. – (Kehrvers)

Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit. – (Kehrvers)

Schriftlesung

Hinführung
Durch die Wunder, die er tut, bekräftigt Jesus nicht nur seinen Anspruch, Sohn Gottes zu sein, sondern er zeigt auch, wie Gott ist und was Gott für uns Menschen will. Erfülltes Leben ist seine Verheißung für uns. Wenn er Krankheiten und sogar dem Tod entgegentritt, dann macht er das besonders deutlich.

Aus dem Markusevangelium (Mk 5,21-24.35-43)
In jener Zeit fuhr Jesus im Boot an das andere Ufer des Sees von Galiläa hinüber und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam einer der Synagogenvorsteher namens Jairus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie geheilt wird und am Leben bleibt! Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn.
Unterwegs kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu Jairus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Fürchte dich nicht! Glaube nur!
Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Tumult sah und wie sie heftig weinten und klagten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber warf alle hinaus und nahm den Vater des Kindes und die Mutter und die, die mit ihm waren, und ging in den Raum, in dem das Kind lag.
Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talíta kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute waren ganz fassungslos vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben.

Anmerkung:
Das Evangelium des heutigen Sonntags ist auch in „Leichter Sprache“ verfügbar. Man findet den Text hier:
https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Predigtgedanken oder Austausch

Eine Katechese für Familien mit Kindern gibt es hier:
https://zuhausebeten.de/2021/06/an-das-leben-glauben/

oder:

Anstelle einer Predigt kann an dieser Stelle unser Podcast stehen:
https://zuhausebeten.de/2021/06/ene-mene-mu-und-raus-bist-du/

Mögliche Fragen für den Austausch:

  • Wo spüre ich in meinem Leben, dass mir Lebendigkeit fehlt? Was könnte Jesus für mich tun, um mir zu erfüllterem Leben zu helfen?
  • Wen aus meinem Umfeld möchte ich Jesus gerne anvertrauen? Wie lautet meine Bitte für diese(n) Menschen?
  • Wie habe ich in meinem Leben schon erlebt, dass Jesus meine Bitten hört und darauf antwortet?

oder:

Zeit der Stille zum persönlichen Nachdenken.

Antwort auf das Wort Gottes – Fürbitten

(Reihum kann jeder eine der Fürbitten vorlesen)

Jesus, wir bitten dich für alle Kranken, besonders die Einsamen und diejenigen, die keine Hoffnung mehr haben. – A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Jesus, wir bitten dich für alle, die anderen zur Seite stehen und ihnen helfen, besonders für diejenigen, die in Pflege und Medizin arbeiten. – A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Jesus, wir bitten dich für alle Kinder, die sich alleingelassen fühlen, die niemand haben, der für sie da ist, die Angst haben und von Gewalt bedroht sind. – A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Jesus, wir bitten dich für diejenigen, die einen lieben Menschen verloren haben, die um jemanden trauern. – A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Jesus, wir bitten dich für die Menschen, die wir kennen und die deine Hilfe brauchen, besonders für N. und N. (hier kann jeder, der möchte einen oder mehrere Namen nennen). – A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Vater unser

V: Wir vertrauen darauf, dass Gott unsere Bedürfnisse kennt und uns schenkt, was zu erfülltem Leben führt. In diesem Vertrauen beten wir:

A: Vater unser …

Segensbitte

V: Und so segne uns, alle Menschen, für die wir gebetet haben und alle Menschen, die wir in unserem Herzen tragen, der gute Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
A: Amen.

Lied

Lied:Wer nur den lieben Gott lässt walten“ (Gotteslob Nr. 424)

oder:

Lied:Das Privileg zu sein

oder (für Kinder):

Lied:Sei mutig und stark

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