Sonntag, 4. Juli 2021 – 14. Sonntag im Jahreskreis

Der Hausgottesdienst ist zum gemeinsamen Gebet in einer kleinen Gemeinschaft gedacht. An einigen Stellen ist die Aufteilung in einen „Vorbeter“ (V) und „Alle“ (A) vorgesehen. Die weiteren Texte können unter verschiedenen Lesern aufgeteilt werden.
Die Liedvorschläge sind jeweils mit einem Link zu einem Video versehen. Wo gemeinsamer Gesang nicht oder schwierig möglich ist, kann das Video als Unterstützung dienen. Jeweils ein Liedvorschlag stammt aus dem Gotteslob, ein weiterer aus dem Bereich der modernen Lobpreismusik.

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Der Hausgottesdienst steht hier zum Download bereit: PDF-Datei

Lied

Lied:Sonne der Gerechtigkeit“ (Gotteslob Nr. 481)

oder:

Lied:Herr, ich komme zu dir

oder (für Kinder):

Lied:Jesus in meinem Haus

Kreuzzeichen

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.

Einführung

Gott ist unter uns. Hier und jetzt.
Eine solche Aussage fordert heraus, denn was wir sehen, sind die Menschen, mit denen wir jetzt den Gottesdienst feiern, die Wohnung, das Zimmer um uns herum, draußen die Natur oder die Nachbarschaft – alles sehr menschlich und natürlich. Gott ist nicht auf den ersten Blick sichtbar. Aber wenn wir der Aussage glauben, dass er da ist, dann ist es möglich, ihn wahrzunehmen. Meistens werden wir ihn in dem sehen, was andere Menschen tun und sagen, in dem, was in der Natur geschieht oder in dem, was in unseren Herzen los ist. Es braucht den zweiten Blick, den Blick „hinter die Kulissen“. Beten wir heute darum, dass er uns dabei hilft.

Gebet

V: Lasst uns beten.
(hier kann ein Moment Stille gehalten werden)

A: Herr Jesus,
du bist für unsere Augen nicht sichtbar
aber dennoch bist du da.
Du sprichst zu uns,
nimmst uns an der Hand,
führst und begleitest uns.
Hilf uns, dass wir jeden Tag
deine Gegenwart erkennen
und stärke unser Vertrauen,
wenn es uns schwer fällt,
dich zu sehen.
Darum bitten wir dich,
unseren Bruder und Herrn.
Amen.

Loblied

Loblied:     „Gloria, Ehre sei Gott“ (Gotteslob Nr. 169)

oder:

Loblied:     „Ehre

oder (für Kinder):

Loblied:     „Ich lobe dich

Schriftlesung

Hinführung
„Den kennen wir schon, der ist doch auch nicht besser als wir, was soll der uns schon sagen!“ – Jesus erlebt etwas, was wir auch kennen. Wenn wir ein festes Bild von jemandem haben, dann fällt es schwer, davon wieder abzuweichen. Doch, es lohnt sich! Wer bereit ist, in Jesus den Zimmermann aus der Nachbarschaft zu sehen und gleichzeitig offen dafür ist, dass „mehr“ dahintersteckt, der wird dem Messias begegnen.
Wer bereit ist, den Menschen und der Welt mit offenem Herzen zu begegnen, der wird auch heute erfahren, dass in dem, was äußerlich ganz menschlich oder natürlich ist, uns manches Mal Gott nahe kommt.

Aus dem Markusevangelium (Mk 6,1b-6)
In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen? Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte dort.

Anmerkung:
Das Evangelium des heutigen Sonntags ist auch in „Leichter Sprache“ verfügbar. Man findet den Text hier:
https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

Predigtgedanken oder Austausch

Eine Katechese für Familien mit Kindern gibt es hier:
https://zuhausebeten.de/2021/06/du-musst-nicht-perfekt-sein/

oder:

Anstelle einer Predigt kann an dieser Stelle unser Podcast stehen:
https://zuhausebeten.de/2021/06/gottes-staerke-in-meiner-schwaeche/

Mögliche Fragen für den Austausch:

  • Wo habe ich Gottes Gegenwart und sein Wirken schon entdeckt, obwohl es äußerlich ganz menschlich zuging?
  • Welche Erfahrungen habe ich damit, das „Schubladendenken“ zu überwinden?
  • Habe ich schonmal erlebt, dass Menschen entgegen meiner Erwartung ganz Überraschendes zu bieten haben?

oder:

Zeit der Stille zum persönlichen Nachdenken.

Lied:Herr, unser Herr“ (Gotteslob Nr. 414)

Antwort auf das Wort Gottes

Oft sind es Menschen aus unserer Familie, unserem Freundeskreis, unserem Umfeld, die uns helfen, zu wachsen. Ohne etwas „übermenschliches“ zu tun, helfen sie uns, menschlich zu wachsen, im Glauben zu wachsen, unser Leben in die Hand zu nehmen. Manchmal ist es Gott, der durch diese Menschen wirkt. Nehmt euch Zeit, zu überlegen, wer das in eurem Leben war. Wer hat euch geprägt? Durch wen hat Gott in deinem Leben gewirkt?

Wenn ihr wollt, kann jeder ein wenig davon erzählen.

Im Anschluss kann jeder ein kurzes Dankgebet aussprechen für das Wirken Gottes durch diese Menschen.

Vater unser

V: Gott kommt uns nah und ist bei uns, weil er uns als seine Kinder liebt. Als Kinder Gottes beten wir:

A: Vater unser …

Segensbitte

V: Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten
und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu
und schenke dir Heil.
(Num 6,24-26)

V: So segne uns der dreieinige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
A: Amen.

Lied

Lied:Herr, du bist mein Leben“ (Gotteslob Nr. 456)

oder:

Lied:Jesus, du bist wunderbar

oder (für Kinder):

Lied:Gott gab uns Atem

 

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