Von Gott beschenkt

Sonntag, 1. August 2021

Der Hausgottesdienst ist zum gemeinsamen Gebet in der Familie oder einer anderen kleinen Gemeinschaft gedacht.
An einigen Stellen ist die Aufteilung in einen „Vorbeter“ (V) und „Alle“ (A) vorgesehen. Die weiteren Texte können unter verschiedenen Lesern aufgeteilt werden.
Die Liedvorschläge sind jeweils mit einem Link zu einem Video versehen. Wo gemeinsamer Gesang nicht oder schwierig möglich ist, kann das Video als Unterstützung dienen. Jeweils ein Liedvorschlag stammt aus dem Gotteslob, ein weiterer aus dem Bereich der modernen Lobpreismusik.

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem „Familiengottesdienst zuhause“!

Der Familiengottesdienst steht hier zum Download bereit: PDF-Datei

Lied

Lied:Herr, unser Herr, wie bist du zugegen“ (Gotteslob Nr. 414)

oder:

Lied:Herr, ich komme zu dir

oder (für Kinder):

Lied:Mach die Augen auf

Kreuzzeichen

V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Amen.

Einführung

Wann habt ihr zuletzt etwas geschenkt bekommen?
Wahrscheinlich denkt ihr bei dieser Frage an Weihnachten oder euren Geburtstag, zumindest an ein Geschenk, das in Geschenkpapier eingepackt war und feierlich überreicht wurde. Aber es gibt viel mehr Dinge, die wir geschenkt bekommen. Manche sind sichtbar, manche unsichtbar, wie die Zeit oder die Liebe, die uns jemand schenkt.
Auch Gott macht uns immer wieder Geschenke. Jetzt, in diesem Gottesdienst, schenkt er uns seine Zeit – und auch etwas, was wir jetzt besonders brauchen. Was brauchst du? Freude? Gelassenheit? Mut? Bitte ihn in einem Moment der Stille darum!

Gebet

V: Lasst uns beten.
(hier kann ein Moment Stille gehalten werden)

A: Gott, unser Vater,
du schenkst uns jeden Tag, was wir zum Leben brauchen.
Wir sind deine Kinder und du liebst uns ohne Maß.
Hilf uns, diese Liebe nicht zu vergessen,
hilf uns, deine Gaben zu sehen und zu erkennen,
so dass wir voller Dank zu dir kommen.
Stärke uns jetzt neu mit deinem Wort
durch Jesus Christus, deinen Sohn,
der mit dir lebt in Ewigkeit.
Amen.

Lied

Lied:Nun danket alle Gott“ (Gotteslob Nr. 405)

oder:

Lied:Mein Gott ist größer

oder (für Kinder):

Lied:Vielen Dank

Schriftlesung

Hinführung
Das Volk Israel ist auf dem Weg durch die Wüste und langsam werden die Menschen ungeduldig. Das Essen ist knapp, die Stimmung kippt. Wäre es nicht besser gewesen, in Ägypten zu bleiben? Als Sklaven hatten sie wenigstens genug zu essen. Doch Gott zeigt, dass er auch in scheinbar ausweglosen Situationen hilft.

Aus dem Buch Exodus (Ex 16,2-4.12-15)
In jenen Tagen murrte die ganze Gemeinde der Israeliten in der Wüste gegen Mose und Aaron. Die Israeliten sagten zu ihnen: Wären wir doch im Land Ägypten durch die Hand des Herrn gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt uns nur deshalb in diese Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger sterben zu lassen. Da sprach der Herr zu Mose: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll hinausgehen, um seinen täglichen Bedarf zu sammeln. Ich will es prüfen, ob es nach meiner Weisung lebt oder nicht.
Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sag ihnen: In der Abenddämmerung werdet ihr Fleisch zu essen haben, am Morgen werdet ihr satt werden von Brot und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr, euer Gott, bin. Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde. Als das die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das? Denn sie wussten nicht, was es war. Da sagte Mose zu ihnen: Das ist das Brot, das der Herr euch zu essen gibt.

Gedanken zum Bibeltext

Wenn ihr möchtet, könnt ihr an dieser Stelle unseren Podcast anhören:
https://zuhausebeten.de/2021/07/einfach-brot/

Antwort auf das Wort Gottes – Gemeinsam danken

Für die Israeliten kommt das Geschenk Gottes, das Manna, das sie satt macht, in einer besonders schwierigen Situation. Aber auch in unserem Alltag gibt es Dinge, die uns geschenkt werden, von anderen Menschen und auch von Gott. Nicht alles sehen wir sofort, weil nicht alles in Geschenkpapier verpackt ist.

Überlegt jetzt, jeder für sich, wofür du im Moment besonders dankbar bist. Mach dich dann im Haus auf die Suche nach einem Symbol dafür. Wenn du dankbar bist für die Zeit, die du mit einem lieben Menschen bei einem Ausflug verbracht hast, findest du vielleicht ein Erinnerungsstück an diesen Ausflug, oder du findest ein Foto, oder tatsächlich einen Gegenstand, für den du dankbar bist, oder oder oder…

Bringt eure Symbole zusammen und erzählt euch kurz, wofür ihr dankbar seid und warum. Wenn ihr wollt, sprecht mit euren eigenen Worten ein kurzes Dankgebet.

Vater unser

V: Gott schenkt uns vieles, was wir im ersten Moment nicht als seine Gaben wahrnehmen. Im Vaterunser bitten wir um das, was wir täglich brauchen, weil wir darauf vertrauen, dass er uns immer wieder gibt, was nötig ist. Gemeinsam beten wir:

A: Vater unser …

Segensbitte

V: Sei bei uns Vater, mit deinem Segen, hilf uns deine Gaben in unserem Leben zu sehen und zu erkennen. Sei bei uns, Jesus Christus, mit deiner Kraft, lehre du uns Dankbarkeit und Freude über das, was von Gott kommt. Sei bei uns, Heiliger Geist und hilf uns, alles was wir haben in dieser Welt einzusetzen.
So segne uns der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
A: Amen.

Lied

Lied:Ein Danklied sei dem Herrn“ (Gotteslob Nr. 382)

oder:

Lied:Danke

oder (für Kinder):

Lied:1.000 schöne Dinge

 

 

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